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Freitag, 15. August 2014

Wolfgang Kruse
Gastbeitrag zum Monatsthema 8/14
 Wolfgang Kruse ist unter anderem außerplanmäßiger Professor für Neuere Deutsche und Europäische Geschichte an der FernUniversität in Hagen. Für CATO gibt er ein paar Gedankenanstöße zu der Frage nach Verantwortung für den Ersten Weltkrieg.

Freitag, 8. August 2014

Andreas Grabolle
Gastbeitrag zum Monatsthema 7/14
Andreas Grabolle ist Biologe, Wissenschaftsjournalist und – inzwischen – Veganer. Er arbeitet selbstständig in der Nachhaltigkeitskommunikation und ist Autor der Bücher "Pendos CO2-Zähler" und "Kein Fleisch macht glücklich", das vom Vegetarierbund zum Sachbuch des Jahres 2013 gewählt wurde. Für CATO hat er einen Gastbeitrag zum Monatsthema 7/14 "Das Tier und wir" geschrieben.

Samstag, 4. Januar 2014

Prof. Dr. Horst W. Opaschowski
Gastbeitrag zum Monatsthema 1/14

Mit großer Freude können wir diesmal einen Gastbeitrag von einem der renommiertesten Zukunftsforscher Deutschlands veröffentlichen. Prof. Dr. Opaschowski ist bekannt für zahlreiche Prognosen und Veröffentlichungen und ebensoviele Auszeichnungen. Für uns erläutert er, wie man richtig in die Zukunft blickt.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Zinkel - geistlicher Beirat des Unitas-Verbandes
Gastbeitrag zum Monatsthema 12/13

Gleich zu Beginn des Monats konnten wir für euch einen Gastbeitrag finden, diesmal vom geistlichen Beirat des Unitas-Verbandes, des ältesten katholischen Studenten- und Akademikerverbandes Deutschlands. Sein Beitrag ist der perfekte Anstoss für eien Diskussion in den Kommentaren...

Freitag, 18. Oktober 2013

Dorothee Bär, MdB, CSU

Gastbeitrag
Nachtrag zum Monatsthema 9/13

Erneut hat Frau Bär uns freundlicherweise einen Gastbeitrag zur Verfügung gestellt, in der sie uns die Möglichkeit gibt, die Wahlen auch einmal aus der Sicht eines Politikers selbst zu bewerten. Wer sind eigentlich die Wahlsieger? Kann man einfach einer Partei den Sieg zuerkennen? Oder muss man differenzierter vorgehen?

Samstag, 10. August 2013

Dorothee Bär, MdB
Gastbeitrag

Das Thema des Monats auf CATO ist klug gewählt, zumindest für mich als Familienpolitikerin. Denn ein großer Teil der Familiendebatten dreht sich immer wieder darum, ob die Familienpolitik sich dem Individuum widmen soll – aus meiner Sicht der individuellen Familie mit ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen - oder der Gesamtgesellschaft, innerhalb derer die Familien sich bewegen.
Das ist eine legitime Frage, denn beide Seiten – Individuum bzw. individuelle Familie und die Gesellschaft – haben Ansprüche, die sich manchmal widersprechen. Eine Familie handelt nicht immer ökonomisch optimal. Wenn ein Elternteil beruflich zurücksteckt, um mehr Zeit für die Kinder zu haben, ist das nicht ökonomisch optimal im Sinne der Arbeitsteilung. Frei nach Ricardo (der das allerdings auf Länder bezogen hat) sollten die Eltern beruflich das tun, was sie am besten können und die Kindererziehung denjenigen überlassen, die sich eben darauf spezialisiert haben.
Aber werden wir so dem Individuum – der Familie, dem Kind, der Mutter, dem Vater – gerecht? Und ebenso wichtig: Nutzt das auf lange Sicht wirklich der Gesellschaft? Ist alles Handeln ökonomisierbar? Die Ökonomie befasst sich mit der Verteilung knapper Güter zur Schaffung größtmöglichen Nutzens, im oben genannten Fall der Zeit und der Arbeitskraft der Eltern. Und der Nutzen für ein Individuum – wenn sich Eltern zum Beispiel Zeit für ihre Kinder nehmen – kann unmittelbar in Konkurrenz stehen zum Nutzen für die Gesellschaft – zum Beispiel ein geringeres Bruttoinlandsprodukt, weil die Eltern weniger arbeiten, weniger verdienen, weniger konsumieren.
Was die Frage nach dem Schützenswerten angeht, glaube ich nicht an den Gegensatz, der durch die Worte „Individuum versus Gesellschaft“ suggeriert wird. Vieles, was dem Individuum nützt, nützt auch der Gesellschaft. Kinder, die Zeit hatten, um Bindungen mit ihren Eltern aufzubauen, sind emotional gefestigter und resilienter. Damit verliert die Gesellschaft heute etwas vom Bruttoinlandsprodukt, dafür gewinnt sie in der Zukunft wertvolle Bürger.
Darum lautet meine Antwort auf die Frage von CATO: Beide sind schützenswert, Gesellschaft wie Individuum. Aber beide müssen auch voreinander geschützt werden. Das Individuum muss vor einer Gesellschaft geschützt werden, die nur den gegenwärtigen Nutzen kennt. Die Gesellschaft muss vor Individuen geschützt werden, die der Gesellschaft zu viel abverlangen. Ein guter Mittelweg findet sich im Artikel 2 des Grundgesetzes: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt...“ 
Die Individuen – Familien, Eltern, Kinder – sollen ihren Weg gehen, so lang sie nicht die Rechte der Gesellschaft verletzen. Ein geringerer Beitrag zum Nationaleinkommen ist aber keine Rechtsverletzung. Und die Gesellschaft muss sich weiterentwickeln, um neuen Herausforderungen zu begegnen – dabei darf sie aber nicht die Entfaltung der Persönlichkeiten in Familien durch ein Ökonomisierungsdiktat verhindern. So können sowohl Individuen als auch die Gesellschaft profitieren.

CATOteam 2013
Ceterum censeo...